Was mir auch noch egal ist: der Ubuntuusers-Planet
Heute ist es schon wieder passiert. Diesmal war es zwar kein selbsternannter Ubuntuusers-Sheriff, sondern ein Leser, aber dennoch hat mich jemand auf eine absolut sinnbefreite Regel des Ubuntuusers-Planeten hingewiesen.Diesmal ging es um den Flattr-Button, der sich auch in meinem Feed unter den Artikeln befindet.
Auch wenn ich Ubuntu und Canonical als proprietäre Software nicht unterstütze, habe ich damals, als ich Ubuntu noch verwendet habe, meine Artikel der Community zur Verfügung gestellt. Und zwar in der Hoffnung, dass sie anderen helfen könnten. Es ist mein gutes Recht, darauf hinzuweisen, dass man sich dafür – wenn man möchte – bedanken kann. Genau so steht es jedem Leser frei, das zu tun oder nicht. Ubuntuusers selber platziert auf seiner Website einen Spendenaufruf – das ist genau dieselbe Situation: Eine Person oder Organisation, die gemeinnützig agiert, möchte zum Ausdruck bringen, dass sie sich über Zuwendungen freut, um ihre Arbeit aufrecht zu erhalten.
Dadurch, dass ich im Planeten blogge, bin ich noch kein Teil von Ubuntu Deutschland e.V.. Es ist noch immer meine Arbeit und mein Inhalt – neben dem der Verein, der Ubuntuusers.de trägt, seinen eigenen Spendenaufruf platziert und mir genau dies gleichzeitig untersagt.
Wie es bei Ubuntu eben Tradition ist, gibt auch Ubuntuusers wenig bis gar nichts an die Community zurück. So ist die Software namens Inyoka, die dahinter steckt, bis heute nicht freigegeben worden. Das Open Source-Ökosystem funktioniert so nicht, aber ich vermute, dass auch Canonical und die darum gescharrten Organisationen das noch verstehen werden.
Natürlich kann man dafür sorgen, dass man von dem “großen Kuchen” auch ein Stückchen abbekommt. Dafür muss man nur Mitglied im Verein Ubuntu Deutschland e.V. werden – für Geld.
Disclaimer: Wie die Betreiber des Planeten auf diesen Artikel reagieren, ist mir wirklich ziemlich egal. Hier kann man sicher schön das Popcorn rausholen und sehen, wie die Sheriffs mit Kritik umgehen
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Update: Wow, das ging schnell. Wenigstens effizient arbeiten die. Keine 3 Minuten nach Veröffentlichung bin ich im Planeten schon vollständig und kommentarlos entfernt
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In Zeiten des Web 2.0 lässt sich ein Phänomen immer stärker beobachten: Sehr viele Internetnutzer begeben sich immer mehr in die Hände von Drittanbietern. Das beginnt beim E-Mail-Postfach und geht mit dem Speichern von Kalender- und Kontaktdaten weiter bis hin zur Nutzung sozialer Netzwerke, die dann meistens zur völligen Datenabhängigkeit führen.