NaturalNik Broadcast

Nik's Outdoor- und Technik-Blog
Subscribe

Limewire, Musikindustrie und Medien

Oktober 27, 2010 Von: Nik Kategorie: Internet, Spontane Gedanken 1 Kommentar →

Nachdem am gestrigen Dienstag ein US-Gericht die Stillegung der Limewire-Website beantragt hat, geht diese Schachzug der Musikindustrieals eine Art großer Sieg gegen die Piraterie durch die Medien. Der Heise-Verlag veröffentlicht die Nachricht in seinem Newsticker unter dem Titel “Musikindustrie bezwingt den Filesharing-Dienst Limewire“.

Aus meiner Sicht ist das doch alles vollkommener Quark. Zunächst einmal ist Limewire kein “Filesharing-Dienst”, sonden ein Client für das Gnutella- und das BitTorrent-Protokoll. Und zwar einer von vielen Clients, zugegebenermaßen bestimmt einer der beliebteren seiner Art.

Für die Musikindustrie und ihre Vertreter mag ein Softwarehersteller wie Limewire zunächst einmal wie der Gegner in Person aussehen, schließlich sind es gerade diese Hersteller, die es den Benutzern ermöglichen, in einem größeren Umfang auf die in den Filesharing-Netzwerken zur Verfügung stehenden Daten zuzugreifen.

Doch betrachtet man den als so groß dargestellten Sieg einmal genauer, wird doch eine Sache deutlich: Hier wurde mal wieder nur ein zwar werbewirksamer, aber ansonsten wirklich vollkommen vermessener Schlag getan. An den in den Netzwerken angebotenen Datenbeständen ändert sich nichts, die Teilnehmer wechseln einfach zum nächsten Client.

Was wurde also erreicht? Nur eine einzige Sache, nämlich dass einem Unternehmen, das alleine keinen Einfluss auf den Schaden für die Musikindustrie hat, die Existenzgrundlage genommen wurde.

Es müsste doch langsam wirklich mal darüber nachgedacht werden, ob man eigentlich vor hat, den eigenen Hintern zu retten oder doch nur möglichst öffentlichkeitswirksam auf möglichst viele Kleine einzuschlagen …

Share

WSW – Wandern wär Schneller geWesen ?

Februar 13, 2010 Von: Nik Kategorie: Spontane Gedanken Noch keine Kommentare →

Eigentlich ist mein Blog ja nicht die BILD, aber heute muss ich doch mal was los werden. Und zwar über die Wuppertaler Stadtwerke, unseren wunderbaren Heimatverein für alles rund um Bus und Bahn. Der Betrieb kümmert sich aufopferungsvoll um das Wohlergehen der Kunden des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs, zumindest, solange nicht Unmengen Schnee auf der Fahrbahn liegen. Gut, “Unmengen” ist weitläufig definierbar, normalerweise reichen 3cm Neuschnee in den Alpen für einen Stillstand an der Wupper.

Und irgendwann Ende 2009 begab es sich, dass ich in Oberbarmen in den Bus einstieg. Fahrzeugführer mit Migrationshintergrund, aber das tut nichts zur Sache. Doch immerhin ein Gourmet – ja, ein türkischer Gourmet, kulinarisch unvergleichlich! Zumindest wenn man das daran fest macht, dass der werte Herr während der Fahrt bis Beyenburg immer weider herzhaft in seinen Döner biss. Als die Speise dann ihrem Bestimmungsort zugeführt war, wurde die Fahrt offenbar langweilig, so dass das Mobiltelefon für Unterhaltung sorgen musste.

Nunja, alles nicht so schlimm, aber da wundert man sich natürlich nicht mehr, wenn sich manche Fahrzeuge urplötzlich und ohne erkennbaren Grund in heimischen Gewässern wieder finden.

Heute dann der ultimative Beweis dafür, dass der AStA der Uni Wuppertal vollkommen zurecht Unmengen für mein Busticket bezahlt. Wenn ich das alles so richtig verstanden habe, ist es die Aufgabe eines Busfahrers, einen Bus zu fahren. Klingt irgendwie so – von “Bus” (Verkehrsmittel, abgeleitet von Omnibus) udn “Fahrer” (jemand, der fährt). Aber man bekommt natürlich wesentlich mehr Leistung geboten als man gebucht hat: An der Haltestelle Grünewald wurde das dauernde Gasgeben dem Fahrer wohl zu doof, so dass er sich entschloss eine spontane Fahrkartenkontrolle durchzuführen. Natürlich schön gründlich, mit Nachschlagen im 3100-seitigen Tarifhandbuch. Das Ganze dauerte dann auch ca. 8 Minuten. Toll, immerhin kann ich das Muster am Baum neben dem Fenster jetzt auswendig. Und anders wäre ja auch langweilig, immerhin hätte man dann die seichte Chance, den ohnehin nur unregelmäßig alle 2,25 Stunden fahrenden Anschlussbus zu bekommen.

Ach so, der Schwarzfahrer ist übrigens mit einer Verwarnung davon gekommen ….

Share

GC.com zweckentfremdet

März 15, 2009 Von: Nik Kategorie: Geocaching, Internet Noch keine Kommentare →

Die Website Geocaching.com entwickelt sich ja ständig weiter, was ja auch gut so ist. Doch irgendwie stelle ich in letzter Zeit immer wieder fest, dass entweder an den falschen Enden geschraubt wird oder sinnfreie bzw. kaum zielorientierte Funktionen implementiert werden.

(weiterlesen …)

Share