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Nik's Outdoor- und Technik-Blog
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Bei Debian angekommen

Juli 18, 2011 Von: Nik Kategorie: Linux, Spontane Gedanken

Lange Zeit habe ich mich nun mit der Auswahl der richtigen Linux-Distribution beschäftigt. Nachdem ich 2002 meine ersten Kontakte mit Linux machte, als unser damaliger Informatiklehrer an usnerer Schule SuSE Linux einführte, habe ich mich durch diverse Distributionen durchprobiert.

Natürlich habe ich mich mit SuSE lange Zeit wohlgefühlt, hauptsächlich wohl weil ich noch nichts anderes kannte und SuSE ja allgemein ein beliebter Anfängerfehler ist (oder war). Danach sprang ich, von einem Kollegen infiziert, in die kalten Fluten und beschäftigte mich eingehend mit Gentoo. Bis heute muss ich sagen, dass mir der Gentoo-Ansatz am besten gefällt. Das Portage-System ist natürlich durchaus mit den BSD-Ports vergleichbar und ein rundum angepasstes System ist damit perfekt möglich.

Für den Desktop-Einsatz jedoch eigenete sich Gentoo leider auf lange Sicht nicht. Gerade wenn man öfters mal spontan neue Programme benötigt, gibt es hier Stress. Möchte mann in einer Präsentation ein Programm zeigen, mit dessen Notwendigkeit man vorher nicht gerechnet hat, macht ein dreistündiger Kompiliervorgang nicht den allerbesten Eindruck. Mit dem GRP-Ansatz könnte man dieses Problem zwar lösen, jedoch gibt es da – meines Wissens – keine aktiven Entwicklungen.

Zuletzt war ich dann im Desktopeinsatz langjähriger Ubuntu-Benutzer. Im Serverbetrieb setzte ich stattdessen (größtenteils) auf Debian GNU/Linux. Im Prinzip war der Hintergedanke, grundsätzlich Debian-artige Systeme einzusetzen, da Paketverwaltung und Ähnliches hier einfach am schönsten ist. Ubuntu war die Alternative zu Debian testing, um ein halbwegs aktuelles System zu haben.

Spätestens mit Ubuntu 11.04 “Natty Narwhal” hat Canonical jedoch gezeigt, dass sie ihr Betriebssystem nun gezielt zerstören möchten. Unity und die restlichen damit verbundenen Patches kann man einem gesunden Menschen einfach nicht antun, und vor allem hinterlässt die Art und Weise der Entwicklung einen äußerst faden Nachgeschmack. Es sieht nämlich so aus, als sei Unity nur der Anfang einer langen Ära von Ubuntu-spezifischen Änderungen und Alternativlösungen. Vielleicht gibt es den einen oder anderen, der das möchte, aber ich persönlich möchte von der Community entwickelte, vernünftige Software.

Nachdem ich im letzten Jahr knallhart an Fedora gescheitert war (ieses System wollte bei mir einfach keine Grafik machen oder hängte sich alle 10 Minuten weg; die Fedora-Jungs bei den CLT hatten auch keine Ahnung wie sie das lösen sollten) habe ich dieser Distribution dann in den letzten Wochen noch einmal einen ausführlichen Besuch abgestattet. Zunächst war ich begeistert, da das System wirklich stabil und schnell lief und größtenteils recht unberührt aussah. Nach reiflichen Überlegungen war dann jedoch klar, dass man RPM und vor allem so etwas behäbiges und kaputtes wie yum dann doch nicht haben will. Die Antwort auf die Fragen der Paketverwaltung heißt apt.

Und nicht zuletzt ist da dann noch eine zugegebenermaßen eher religiöse Frage, nämlich die nach dem Maintainer einer Distribution. Aus meiner Sicht ist Debian schlicht die reinste Distribution. Rein bedeutet in diesem Fall, dass es weder einen historisch gewachsenen Bezug zu einem kommerziellen Anbieter (SuSE), einen kommerziellen Träger (Ubuntu) noch einen kommerziellen Supporter, der sich Sitze in einer Foundation kauft (Fedora) gibt. Natürlich wird auch Debian von großen Unternehmen wie HP oder 1&1 gefördert, jedoch gibt es hier keine Anzeichen von überdurchschnittlicher Beeinflussung durch die kommerziellen Interessen eines einzelnen Sponsors.

Bleibt ein ärgerlicher Punkt, nämlich der der in Debian stable deutlich veralteten Software. Jedoch kann man ja, wenn man es vernünftig tut, durchaus mit Debian testing arbeiten oder aktuellere Software händisch nachinstallieren. Für unerfahrene Anwender ist das sicherlich nicht die beste Option, für mich und meinen Benutzerkreis, der in der Handhabung und Wartung des Systems von mir betreut wird, ist es jedoch die beste Alternative.

Es steht hiermit, nach 9 Jahren, also fest: Debian soll und wird meine Heimat werden. Sowohl als Benutzer als auch als aktiver Kontributor.

Dispono Ergo Fecundo

Juni 16, 2011 Von: Nik Kategorie: Spontane Gedanken

Sorry, ich muss hier mal gerade ein bisschen rumfefen.

Die ERGO (das ist die Mutter der Humbug… ich meine Hamburg-Mannheimer) verteilt gerade eben in der Wuppertaler Fußgängerzone lustig Äpfel an Passanten. Ich habe die Menschen mal darauf hingewiesen, dass der Apfel ja schon seit Urzeiten ein Symbol der Liebe, Sexualität und Fruchtbarkeit ist und das dann ja jetzt auch irgendwie passt.

Fanden die nicht so einsichtig, schon gar nicht als ich erwähnte, dass sie die Aktion diesmal aber nur mit 7% MWSt. verbuchen dürfen. Aber ich hab meinen Spaß wohl auch wenn die nicht mitspielen ;)

(By the way, dass man die gemeine Frucht in der Wikipedia unter Kulturapfel findet, ist ja dann auch eher merkwürdig – oder hat das Ding schon mal jemand von euch Kulturapfel genannt?)

Sommerpläne 2011

Juni 11, 2011 Von: Nik Kategorie: Geocaching, Reisen

Da es hier nun ja seit längerer Zeit etwas ruhig ist, berichte ich einfach schon einmal vorab von den Plänen für den diesjährigen Sommer. Das ist gar nicht so einfach, denn die heiße Jahreszeit wird abwechslungsreich, spannend und vielleicht auch ein bisschen stressig ;) .

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Testbericht: Kopflampe LED LENSER H14

Mai 04, 2011 Von: Nik Kategorie: Outdoor, Tests

[Trigami-Review]

Nachdem wir beim letzten Mal die LED LENSER M7R, eine wiederaufladbare, microcontroller-gesteuerte LED-Taschenlampe der Firma Zweibrüder Optoelectronics, getestet haben, wurde uns diesmal die Kopflampe H14 zum Test zur Verfügung gestellt.

Im folgenden Video stellen wir die Kopflampe vor, die durch das Advanced Focus System und die Smart Light Technology genauso komfortabel und vielseitig wie die bekannten Handlampen ist und auch als Arbeitsleuchte mit hellem LED-Licht einsetzbar ist.

Die LED LENSER H14 ist auch als aufladbare Variante verfügbar.

Portal 2 – Hau endlich ab … (Die komplette Story)

April 24, 2011 Von: Nik Kategorie: Spiele

Nachdem Valve am letzten Dienstag endlich das lange ersehnte Portal 2 veröffentlicht hatte bestand die restliche Woche für mich größtenteils aus einem: eben Portal 2. Die Single Player-Kampagne ist alleine schon wesentlich länger als der erste Teil, es gibt einen ebenfalls sehr ausgedehnten Co-Op-Modus und wenn man Grillen, Schlafen und Radfahren, das zwischendurch auch noch irgendwo untergebracht werden musste, abzieht, habe ich wohl so ungefähr 18 Stunden für beide Kampagnen benötigt (ja, ihr habt mich erwischt … ich habe das nicht ausgerechnet. Steam hat mir das verraten.).

Mit allem, was man als Chell in Portal 2 erfährt, lässt sich die gesamte Geschichte des Aperture Science nun so ungefähr abstecken. Und genau diese versuche ich nun einfach mal anhand dessen, was ich aus den Spielen (und zu großen Teilen den Credit-Songs “Still Alive” und “Want You Gone“) verstanden habe, zusammenzufassen. Dabei werde ich wohl einige Spoiler hergeben müssen, von daher: nur weiterlesen, wenn ihr Wheatley schon besiegt habt … (wer jetzt fragt “Wer ist Wheatley?”: Nein, ihr habt ihn noch nicht besiegt …).

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