Nach der FOSDEM bin ich gar nicht zum Bloggen gekommen. Viel gab es auch zugegebenermaßen nicht zu berichten, da ich das Wochenende hauptsächlich am CAcert-Stand verbracht habe. Die Woche danach war ich dann aus Gründen nicht in der Verfassung, etwas zu berichten.
Allerdings bin ich dieses Jahr bereits zwei Tage vor der FOSDEM mit Tobi nach Brüssel gefahren, so dass wir uns dort noch etwas umsehen konnten. Nun ist Brüssel ja mal ganz im Ernst so ziemlich das gammeligste Kaff das mir bisher untergekommen ist, und das sage ich als Quasi-Wuppertaler und Mensch, der schon einmal in Artern/Unstrut war.
So begann schon unser erster Abend mit dem Check-In im Hotel Mirabeau recht spannend, als wir unser von oben bis unten verschimmeltes Zimmer betraten. Irgendwie kam uns das ja dann doch vom letzten Jahr bekannt vor, aber so extrem kannten wir das dann noch nicht. Dem Personal muss man zugute halten dass der Missstand sofort ausgeglichen wurde. Gut, mit den getrennten Betten war es immer noch nicht so weit her, aber immerhin hatte das Doppelbett irgendwann mal Bekanntschaft mit einer Säge gemacht. Witzig war auch das Pärchen, das, wie Tobi berichtete, am Samstag wie wild an die Tür hämmerte, weil unsere Dusche ihr Badezimmer ein Stockwerk tiefer unter Wasser setzte.
Später, als wir die Straßen hinter der Börse nach etwas Essbarem durchstreiften, stießen wir auf etwas, das uns in den nächsten Tagen noch öfter begegnen würde und das es in Deutschland viel zu selten gibt: Einen wirklich kleinen und engen Laden mit einem erstaunlichen Sortiment an CDs und Schallplatten. Ja, echtes Vinyl, in rauen Mengen. Echt putzig.
In der bekannten Brüsseler Fressgasse wurden wir dann auch gleich von den Restaurantbesitzern überfallen, die einen hier regelrecht in ihre völlig identischen Restaurants mit völlig identischem Angebot zerren. Beim dritten waren wir dann shcon so abgenervt, dass wir nachgeben mussten. War dann auch recht gemütlich und lecker, auch wenn wahrscheinlich dem Steak noch während dem Braten das Haltbarkeitsdatum davon gelaufen ist, so lange wie wir warten durften. Aber, “People bring people” – diese einprägsame Rechtfertigung erklärt offenbar alles.
Am nächsten Tag stand dann ein Besuch im Aotmium an. Felix hatte mir irgendwann mal davon erzählt, und das Ding wollte ich nun auch mal sehen. Schon eine interessante Konstruktion und innen drin eine interessante Ausstellung. Den Abend ließen wir in Toone’s Puppentheater ausklingen, der urigsten Kneipe die mir je untergekommen ist.
Und dann begann am Samstag die FOSDEM. Nunja, wie gesagt, viel gibt es nicht zu erzählen. Nachdem ich die anwesenden Projekte ein wenig evaluiert hatte, blieb ich quasi am CAcert-Stand hängen. Hier gab es erstens eine ganze Menge zu tun, und zweitens fand ich mich dort in überraschend angenehmer Gesellschaft.
Ein witziges Detail bot am Samstag Abend noch das Debian Diner anlässlich des Squeeze-Releases. CAcert feierte gemeinsam mit den Debianern im Maison du Dragon, einem (natürlich etwas gammeligen) China-Restaurant mitten in Brüssel.
Anstehende Events
Was kommt als Nächstes? Nun, Anfang März werde ich der CeBIT einen kurzen Besuch abstatten. Es wird dieses Jahr nur ein Tag sein, nämlich der Samstag. So interessant ist diese Messe wirklich nicht, darüberhinaus werde ich Max, den ihr bereits aus einem früheren Artikel kennt, und evtl. einen weiteren Schüler aus Wuppertal begleiten.
Am 19. und 20. März werde ich dann, natürlich gemeinsam mit Dirk, an den FreedomTours zu den Chemnitzer Linux-Tagen teilnehmen. Als nächstes hätte ich jetzt nur noch das Assurer Training Event in München auf dem Radar, aber möglicherweise übersehe ich da was
…
Stay tuned!
Nach der FOSDEM bin ich gar nicht zum Bloggen gekommen. Viel gab es auch zugegebenermaßen nicht zu berichten, da ich das Wochenende hauptsächlich am CAcert-Stand verbracht habe. Die Woche danach war ich dann aus Gründen nicht in der Verfassung, etwas zu berichten.
Allerdings bin ich dieses Jahr bereits zwei Tage vor der FOSDEM mit Tobi ...