Sommer in Frankfurt
Als letzten Ausflug in diesem Sommer war ich Freitag und Samstag mit Max und Simay in Frankfurt. Ursprünglich wollten wir ja, wie schon erwähnt, zu den MetaRheinMainChaosDays, doch die fielen dank der Unfähigkeit des CCC leider aus. Als Alternative haben wir dann zwei Tage mit einer Stadterkundung und Geocaching verbracht.
Die Bahnfahrt nach Frankfurt ist ja eigentlich recht kurz und unspektakulär. Aber wenn es die Bahn nicht verkackt, dann muss man das ja selber tun. So hatten wir dann noch eine wunderschöne Stunde Aufenthalt am Kölner Hauptbahnhof, da wir das Umsteigen am Deutzer Bahnhof irgendwie vergessen hatten. Denn ungewöhnlicherweise hätten wir schon an der Messe in den ICE nach Frankfurt umsteigen sollen. Als ich fast schon das ReiseZentrum auseinander nehmen wollte, fiel der Fehler aber auf
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Am Mittag kamen wir dann nach einem Abstecher zur Besucherterrasse des Flughafens in Frankfurt an. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt. Frankfurt ist ja in erster Linie für Dinge wie das Bankenviertel bekannt. Doch wenn man aus dem Zug steigt, stolpert man erst einmal über einen Stapel Schnapsleichen, rutscht auf einem Rudel Obdachloser aus udn schlittert geradewegs ins Rotlichtviertel. Die Kids und mich hat das dann erstmal irritiert, doch wir machten uns auf den Weg zum Hostel, um unser Gepäck abzustellen. Das Five Elements Hostel ist ein sehr großes und ordentliches Hostel, kstet dafür aber auch seinen Preis.
Da der Check-In erst ab 16 Uhr möglich war, wollten wir zunächst ein paar Caches suchen und bei Conrad eine UV-Lampe für den Nachtcache kaufen. Der Weg in die City dauerte vom Hostel ungefähr 10 Minuten, dann stellten wir fest, dass wir keinen Stift mitgenommen hatten. Also machten wir uns stattdessen auf die Suche nach einem Eiscafe. Das ist gar nicht so einfach, denn es gibt in der Frankfurter City so ziemlihc alles – nur keine Eiscafes. Zumindest nicht offensichtlich angebracht, und in der “Fressgass”, auf die uns ein Passant hinwies, konnte man wegen eines Weinfestes keinen Fuß vor den anderen setzen.
Ein Bekannter gab mir dann den Tipp, unser Glück an der Paulskirche zu versuchen. Schon auf der Fahrt nach Frankfurt hatte ich Max und Simay einen kurzen Abriss über die Historie Frankfurts, insbesondere die erste Nationalversammlung 1848 in der Paulskirche, gegeben, so dass wir den sowieso geplanten Besuch des historischen Ortes mit einem Eis kombinieren konnten. Vorher machten wir noch Halt im Bull+Bear, einem Cafe in der City, wo die Kids den hausgemachten Eistee als “echte Alternative zu Cola” kennen lernten.
Als wir dann mit der Bahn zur Konstablerwache fuhren und den Einkauf bei COnrad erledigt hatten, war es jedoch schon Zeit fürs Abendessen. Wir entschieden uns für den Maredo in der Fressgass’. Die Jungs folgten meiner Empfehlung und so bestellten wir alle drei Fajitas mit Putenfleisch.
Danach begaben wir uns zum Check-In zurück zum Hostel. Max und Simay bezogen ihr Zweibettzimmer im fünften Stock, während ich mir ein Bett im Schlafsaal aussuchte. Danach entschlossen wir uns, im Dunkeln den Blick vom Main Tower zu genießen und einige Fotos zu machen. Schweren Herzens entschlossen wir uns, keine Nachtcaches zu machen, da das für die Rückfahrt mit der letzten Bahn zu knapp geworden wäre.
Simay wollte auch gerne noch einmal ein wenig Lightpainting am Mainufer ausprobieren, also erfüllte ich ihm den Wunsch und sah den beiden bis Mitternacht zu, wie sie ihre Kreativität im Umgang mit Kamera und Taschenlampen übten. Dann war es Zeit fürs Bett.
Am Samstag ließ ich die Jungs erst einmal ausschlafen, denn das Hostel bietet das Frühstücksbuffet täglich bis 12 Uhr an. Um 10 Uhr weckte ich die beiden also und bat sie, um halb elf fertig zu sein. Zu meinem großen Erstaunen schafften beide das problemlos, so dass wir dann auch sofort Frühstück und Checkout erledigen konnten. Dann machten wir uns – diesmal mit Stift – auf den Weg in die City, um endlich ein paar Caches zu loggen. Doch dabei hatten wir noch nciht mit der überwältigenden Hitze in der Stadt gerechnet.
Der Mittagshitze wichen wir also aus, indem wir erneut einen Besuch beim Bull + Bear einschoben. Das war das erste Mal, dass ich die Kids fragte, was sie denn trinken wollen, und sie, beide sonst eher colasüchtig, unverwandt mit “Eistee!” antworteten. Und das Zeug ist wirklich extrem erfrischend und lecker. Danach folgten wir der Stadtführung des Sightseeing-Caches, der uns an eine ganze Menge interessanter Orte führte. Unterwegs nahmen wir natürlich noch das obligatorische, alltägliche Eis zu uns.
Leider blieb es letztendlich aber bei drei Tradi-Funden, bevor wir uns auf den Rückweg zum Hostel machen mussten. Dort holten wir unser Gepäck ab und traten die Rückfahrt nach Wuppertal an.
Auch wenn wir weder die ursprünglich geplante Konferenz besuchen noch die dann als Alternative geplanten Nachtcaches machen konnten, hatten die Kids und auch ich unseren Spaß. Beim nächsten Mal wird das Ganze aber wieder besser organisiert, und einen Nachtcache habe ich den Jungs, speziell Max, noch diesen herbst in der Heimat versprochen.
Alle Fotos Copyright 2011 Dominik George, Max Sahm und Simay Eliacik. Alle Rechte vorbehalten!




