Wenn der Freak mit VirtualBox …
Heute hatte ich jedenfalls mein ganz besonderes Späßken an VirtualBox. Unter Gentoo wollte das Viehch nicht so richtig, aber unter meiner neuen Ubuntu-Installation geht das ab wie Schmitz’ Katze. Eigentlich wollte ich doch nur eine Host-Umgebung haben um Software für meinen PocketPC zu kompilieren (Cross-Compiling macht unter Gentoo einfach mehr Spaß), doch dann fand ich mich im Betriebssystemdschungel wieder und habe einfach mal ein bisschen rumgespielt.
Hier kompiliert Gentoo im Hitergrund einen Kernel und im Vordergrund installiert sich eine WIndows NT 4 Workstation. Davon hatte ich noch zwei Lizenzen rumliegen, also wieso nicht …
Das Abenteuer mit Windows 7 fing damit an, erstmal den (erstaunlicherweise in Java verfassten) Download-Manager davon zu überzeugen, die Datei nach dem Download nicht sofort wieder zu löschen. DAs Gerät ist nämlich strikt davon überzeugt, dass der Download von der Microsoft-Website kaputt ist. Sehe ich ähnlich, aber aus anderen Gründen
.
Das Ding scheint aber erstaunlich gut mit Linux umgehen zu können, denn selbst nach Umbenennen der Datei konnte es sie noch sauber löschen. Also habe ich einen Hardlink erstellt, den hat es dann nicht erwischt
… Das ISO.Image ist übrigens vollkommen intakt.
Überraschung dann bei der Konfiguration des Systems: Windows empfiehlt mir zwar, ein Kennwort zu setzen, Pflicht ist das allerdings nicht. Der Kenworthinweis, eine der grottigsten Erfindungen des Jahrhunderts, ist allerdings unabdingbar notwendig. Damit ich nicht mal vergesse dass ich kein Kennwort habe, oder so ….
Eigentlich habe ich die virtuellen Maschinen per NAT ans Internet gehangen, wobei VitualBox eigene Verbindungen aufbaut und jedes Gastsystem die Adresse 10.0.2.15 bekommt. Das ist für Vernetzung unter den Maschinen natürlich prinzipiell suboptimal, also habe ich pro Maschine noch ein zweites Interface für ein internes Netzwerk eingerichtet.
Hier sieht man eine netcat/telnet-Verbindung zwischen Gentoo Linux und Windows 7.
Telnet gibt es unter Windows 7 übrigens standardmäßig nicht, dafür gibt es einen Paketmanager auf der Kommandozeile. Mit
pkgmgr /iu:TelnetClient
lässt sich der Telnet client nachinstallieren.
Wo ich nun einmal dabei war habe ich mir auch mal angesehen was aus ReactOS geworden ist (nebenbei läuft übrigens noch eine DVD, das kann Linux alles gleichzeitig
…).
Und ich stellte fest, dass es wirklichimmer Windows-kompatibler wird
…
Hier bootet Windows 7 im Vordergrund, im Hintergrund läuft mein Lieblings-Mediaplayer Songbird. Mit Compiz kann ich wie man sieht übrigens sogar durch die VM hindurchsehen …
… und das sogar im Vollbildmodus.
So sieht das Ganze übrigens im nicht-transparenten Vollbildmodus aus. WIndows 7 kann sich mit den Gast-Erweiterungen dynamisch an die Auflösung anpassen, so dass die Virtualisierung hier praktisch nicht mehr zu erkennen ist.
Ach übrigens, mein Crosscompiler mag immer noch nicht, aber Hauptsache ich hatte meinen Spaß
…







